News aus der Dorfelder Strasse

Willkommen im virtuellen Wohnzimmer von Joesch und Steven :-)

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Sonntag, November 01, 2009

Von Antofagasta nach San Pedro de Atacama


Die Nacht in unserer Butze war dann doch letztendlich gar nicht so schlimm. Vielmehr waren wir froh, diesen Ort endlich Richtung San Pedro de Atacama zu verlassen. Der Bus brachte uns erst in vier Stunden nach Calama und noch eine weitere Stunde langsam auf eine Höhe von 2000 Metern nach San Pedro.

Endlich sind wir im Paradies angekommen! Unser Hostal ist ein kleines familiengeführtes Hostal mit sehr nett eingerichteten Zimmern und Appartements im Inka-Stil. Dazu gibt es einen kleinen Innenhof und das Frühstück mit selbstgebackenen Brot (!) ist auch inklusive. Ein richtiger Ort der Ruhe und Entspannung! Urlaub pur!

Die Familie bietet ebenfalls sämtliche Touren an, welche man in und um San Pedro machen kann. Alles ein wenig teurer, jedoch individuell abgestimmt und vor allem alleine mit dem Familienjeep! So fragte uns dann auch gleich Maria, ob wir müde seien, denn wenn wir wollten, könnten wir gleich zu einer Tour hinzustoßen. Der Rucksack war noch nicht einmal geöffnet, da saßen wir schon wieder im Auto und fuhren Richtung Valle de la Luna. Dies ist eine Fels-Sandformation, die Ähnlichkeiten zu einer Mondlandschaft hat. Man sagt, hier wäre die Mondlandung gedreht worden :-)! Dort kletterten wir auf einen kleinen Bergkamm und warteten auf den Sonnenuntergang. Die Stimmung und der Ausblick waren fantastisch! Sobald die Sonne untergangen war, führte uns unser Guide in eine dunkle Höhle, welche voll mit Mineralien war. Diese haben sogar im Licht des Vollmondes geglitzert!

Völligst erschöpft von all den Eindrücken kamen wir abends wieder in unser Hostel, wo wir uns noch einen riesen Teller Spaghetti gekocht hatten und eine Maß Cristal genossen.