Sonntag, November 29, 2009
Cataratas de Iguazu
Nach einem schönen und gemütlichen Abend (inkl. unseres gelieferten Gepäcks) starteten wir am nächsten Morgen gut erholt in den Nationalpark, um die Wasserfälle von Iguazu zu sehen. Wir begannen mit der argentinischen Seite, da man dort viel mehr Zeit verbringen kann - und alle sagen, dass die brasilianische Seite die schönere ist. Und das sollte man sich quasi aufheben!
Dass dieser Park voll von hauptsächlich japanischen und amerikanischen Touristen ist, muss man ja keinem erzählen. Es gehört halt einfach zu den Top-Destination Südamerikas. Nach der Ruhe in Patagonien zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Fälle sind es auf jeden Fall wert.
Der Park ist so groß, dass man locker den ganzen Tag dort verbringen kann. Es gibt verschiedene Wanderwege, die es einem ermöglichen die Fälle von oben bzw. von unten zu sehen. Erfrischung inklusive!
Das große Highlight ist der Schlund des Teufels. Hier ergießen sich die größte Menge an Wasser in einen großen Abgrund. Die Gischt ist schon von weitem zu erkennen. Man hat dort die Möglichkeit über Stege direkt bis zum Abgrund zu laufen - einer weiteren Erfrischung inklusive!

Danach machten wir auf dem Fluß eine Paddeltour. Dies war der Kontrast zu den lauten Wasserfällen. Wir wurden durch ruhige Seitenarme des Flusses gepaddelt. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass so ein ruhiger Fluß einen Kilometer weiter metertief in den Abgrund stürzt!
Inzwischen klarte der Himmel auf, und die Sonne schien. Wir wanderten nocheinmal ein paar Wege, die wir vorher schon gegangen waren, um die Fälle mit einem großen Regenbogen zu sehen. Durch das andere Licht, hatte man nochmal einen komplett neuen Eindruck!
Am späten Nachmittag erreichten wir erschöpft unser B&B und liessen uns von den Kochkünsten Maries verwöhnen. Frischer Fisch vom Grill inklusiv einer Flasche Wein - besser kann ein Tag nicht zu Ende gehen.
Am nächsten Tag planten wir nach Brasilien zu fahren. Die Einreiseformalitäten gingen schnell und wir waren auf der anderen Seite! Da das Wetter nicht so gut war und es normalerweise gegen Mittag aufklarte, beschlossen wir zuerst Itaipu zu besuchen. Itaipu ist das größte Wasserkraftwerk der Welt. Ein großer Damm staut den Parana-Fluss und liefert somit 90% der Energie Paraguays und 25 % der Energie ganz Brasiliens.
Das Mittagessen verbrachten wir selbstverständlich in einer Churrascaria! Bem-Vindo a Brasil!
Wie erhoff
t wurde das Wetter besser und wir fuhren zum Nationalpark Iguacu Brasiliens. Hier ist der Park ein wenig kleiner und man hat nicht soviele Wanderwege wie auf der argentinischen Seite. Man kann sich jetzt streiten, welche Seite schöner ist: Fakt ist, die schöne Seite liegt in Argentinien. Aber den besser Blick hat man auf jeden Fall von Brasilien! So kann man sagen, dass man auf jeden Fall beide Seiten besuchen muss!

Anschließend waren wir noch in einem Vogelpark. Hier sahen wir jede Menge bunter Tucane und Papageien. Nach einem kurzen Besuch auf einer Orchideenfarm traten w
ir unseren Heimweg nach Argentien an.
Am frühen Abend kamen wir wieder erschöpft in unserem Hostel an und sprangen zur Abkühlung nocheinmal in den Pool, bevor Marie ihre französischen Kochkünste hat spielen lassen - LECKER!
Insgesamt war der Besuch von Igazu ein weiteres Highlight unserer Reise und wir sind froh, noch die Zeit gehabt zu haben. In Verbindung mit unserem genialen Hostel, waren es nochmal ein paar superschöne und auch erholsame Tag im Dschungel Argentiniens! Ein weiteres mal ist man fasziniert von der Abwechslung, die dieses Land bietet! Schnee in Ushuaia und Millionen Moskitos in Iguazu!
Dass dieser Park voll von hauptsächlich japanischen und amerikanischen Touristen ist, muss man ja keinem erzählen. Es gehört halt einfach zu den Top-Destination Südamerikas. Nach der Ruhe in Patagonien zwar gewöhnungsbedürftig, aber die Fälle sind es auf jeden Fall wert.
Der Park ist so groß, dass man locker den ganzen Tag dort verbringen kann. Es gibt verschiedene Wanderwege, die es einem ermöglichen die Fälle von oben bzw. von unten zu sehen. Erfrischung inklusive!
Das große Highlight ist der Schlund des Teufels. Hier ergießen sich die größte Menge an Wasser in einen großen Abgrund. Die Gischt ist schon von weitem zu erkennen. Man hat dort die Möglichkeit über Stege direkt bis zum Abgrund zu laufen - einer weiteren Erfrischung inklusive!

Danach machten wir auf dem Fluß eine Paddeltour. Dies war der Kontrast zu den lauten Wasserfällen. Wir wurden durch ruhige Seitenarme des Flusses gepaddelt. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass so ein ruhiger Fluß einen Kilometer weiter metertief in den Abgrund stürzt!
Inzwischen klarte der Himmel auf, und die Sonne schien. Wir wanderten nocheinmal ein paar Wege, die wir vorher schon gegangen waren, um die Fälle mit einem großen Regenbogen zu sehen. Durch das andere Licht, hatte man nochmal einen komplett neuen Eindruck!
Am späten Nachmittag erreichten wir erschöpft unser B&B und liessen uns von den Kochkünsten Maries verwöhnen. Frischer Fisch vom Grill inklusiv einer Flasche Wein - besser kann ein Tag nicht zu Ende gehen.
Am nächsten Tag planten wir nach Brasilien zu fahren. Die Einreiseformalitäten gingen schnell und wir waren auf der anderen Seite! Da das Wetter nicht so gut war und es normalerweise gegen Mittag aufklarte, beschlossen wir zuerst Itaipu zu besuchen. Itaipu ist das größte Wasserkraftwerk der Welt. Ein großer Damm staut den Parana-Fluss und liefert somit 90% der Energie Paraguays und 25 % der Energie ganz Brasiliens.
Das Mittagessen verbrachten wir selbstverständlich in einer Churrascaria! Bem-Vindo a Brasil!
Wie erhoff
Anschließend waren wir noch in einem Vogelpark. Hier sahen wir jede Menge bunter Tucane und Papageien. Nach einem kurzen Besuch auf einer Orchideenfarm traten w
Am frühen Abend kamen wir wieder erschöpft in unserem Hostel an und sprangen zur Abkühlung nocheinmal in den Pool, bevor Marie ihre französischen Kochkünste hat spielen lassen - LECKER!
Insgesamt war der Besuch von Igazu ein weiteres Highlight unserer Reise und wir sind froh, noch die Zeit gehabt zu haben. In Verbindung mit unserem genialen Hostel, waren es nochmal ein paar superschöne und auch erholsame Tag im Dschungel Argentiniens! Ein weiteres mal ist man fasziniert von der Abwechslung, die dieses Land bietet! Schnee in Ushuaia und Millionen Moskitos in Iguazu!
Mittwoch, November 25, 2009
Puerto Iguazu
Ganz liebe Gruesse aus Puerto Iguazu!
Hier sind wir heute morgen - nach einem kleinen Nervenkrieg - sicher gelandet. Inzwischen ist es 17 Uhr und wir sitzen hier immer noch in langen Hosen und Wanderschuhen. Denn leider ist unser Gepaeck nicht mitgekommen. Bei Aerolineas hat man als Standby nur zwei Moeglichkeiten. Entweder das Gepaeck fliegt, oder der Passagier!
Aber wir hatten das Glueck heute morgen mit dem ersten Flieger nach Iguazu zu kommen. Normalerweise bevorzugen wir ja LAN, doch die waren heute so richtig voll! Also leider keine Chance auf Minialfajores (der bevorzugte LAN-Snack-Service)! Lange standen wir bis zum schluss vorm Aerolineas Schalter und hofften auf ein mitkommen. Der Gate-Kollege macht es spannend bis zur letzten Minute. Nach mehrmaligen hin und her fragte er uns, wo wir arbeiten wuerden, da es um die Jumpseatvergabe ging! Selbstverstaendlich ist Steven auch JAHRELANG geflogen! Auf jeden Fall ging das Warten weiter...er rannte mehrmals hin und her und musste den Kapitaen nocheinmal fragen. Als er zurueck kam, gab er uns das okaz fuer zwei Jump-Seats. Diese waren...Achtung: zwei Sitze in der Business-Class! Da machen sie delay und ein geschiss fuer eine Jump-Seat-Anfrage, wenn sie noch vier Sitze frei hatten! Naja...so ist das bei Aerolineas!
Uns war klar, dass das Gepaeck auf GAR KEINEN FALL mitkommen wuerde. Und so war es dann auch...nun hoffen wir, dass es heute Abend mit der letzten Maschine in unser absolut nettes Hostal kommt.
Uebers Internet haben wir ein B&B gefunden mit nur drei Zimmern. Und wir sind nur die einzigsten Gaeste, dass heisst, wir haben alles fuer uns! Sehr ruhig und entspannt. Morgen geht es dann um 8 Uhr zu den Wasserfaellen - wir freuen uns schon sehr drauf!
Hier sind wir heute morgen - nach einem kleinen Nervenkrieg - sicher gelandet. Inzwischen ist es 17 Uhr und wir sitzen hier immer noch in langen Hosen und Wanderschuhen. Denn leider ist unser Gepaeck nicht mitgekommen. Bei Aerolineas hat man als Standby nur zwei Moeglichkeiten. Entweder das Gepaeck fliegt, oder der Passagier!
Aber wir hatten das Glueck heute morgen mit dem ersten Flieger nach Iguazu zu kommen. Normalerweise bevorzugen wir ja LAN, doch die waren heute so richtig voll! Also leider keine Chance auf Minialfajores (der bevorzugte LAN-Snack-Service)! Lange standen wir bis zum schluss vorm Aerolineas Schalter und hofften auf ein mitkommen. Der Gate-Kollege macht es spannend bis zur letzten Minute. Nach mehrmaligen hin und her fragte er uns, wo wir arbeiten wuerden, da es um die Jumpseatvergabe ging! Selbstverstaendlich ist Steven auch JAHRELANG geflogen! Auf jeden Fall ging das Warten weiter...er rannte mehrmals hin und her und musste den Kapitaen nocheinmal fragen. Als er zurueck kam, gab er uns das okaz fuer zwei Jump-Seats. Diese waren...Achtung: zwei Sitze in der Business-Class! Da machen sie delay und ein geschiss fuer eine Jump-Seat-Anfrage, wenn sie noch vier Sitze frei hatten! Naja...so ist das bei Aerolineas!
Uns war klar, dass das Gepaeck auf GAR KEINEN FALL mitkommen wuerde. Und so war es dann auch...nun hoffen wir, dass es heute Abend mit der letzten Maschine in unser absolut nettes Hostal kommt.
Uebers Internet haben wir ein B&B gefunden mit nur drei Zimmern. Und wir sind nur die einzigsten Gaeste, dass heisst, wir haben alles fuer uns! Sehr ruhig und entspannt. Morgen geht es dann um 8 Uhr zu den Wasserfaellen - wir freuen uns schon sehr drauf!
Wir sind wieder in der Wärme!
Nachdem wir noch am selben Nachmittag Punta Arenas verlassen haben, sind wir direkt über Santigao nach Valparaiso gefahren.
Vom letzten Flieger, in den letzten Bus und zugleich ins letzte Taxi kamen wir Mitternachts in unserem Apartement in Valparaiso an.
Hier hatten wir zwei komplette Tage um die Stadt Valparaiso und Vina del Mar zu erkunden. Die Stadt am Meer ist bekannt für seine bunten Häuser, die sich den Berg hoch schlängeln...man muss recht gut zu Fuß sein, um die schönen Cafés mit Aussichtsterrasse zu finden!
Nach langer Zeit genossen wir endlich mal wieder die Wärme!

Nach zwei schönen gemütlichen Tagen sind wir nun heute weiter nach Buenos Aires geflogen, wo wir einen Zwischenstop auf unserer Weiterreise nach Iguazu machen. Dies wird vorerst unser letzter großer Ausflug. Wir werden die argentinische und die brasilianische Seite der berühmten Wasserfälle bewundern.
Bevor es am Dienstag nach Hause geht, verbringen wir nochmal drei Nächte in der Hauptstadt...um uns auch richtig mit VIEL Fleisch verabzuschieden.
Vom letzten Flieger, in den letzten Bus und zugleich ins letzte Taxi kamen wir Mitternachts in unserem Apartement in Valparaiso an.
Hier hatten wir zwei komplette Tage um die Stadt Valparaiso und Vina del Mar zu erkunden. Die Stadt am Meer ist bekannt für seine bunten Häuser, die sich den Berg hoch schlängeln...man muss recht gut zu Fuß sein, um die schönen Cafés mit Aussichtsterrasse zu finden!
Nach langer Zeit genossen wir endlich mal wieder die Wärme!

Nach zwei schönen gemütlichen Tagen sind wir nun heute weiter nach Buenos Aires geflogen, wo wir einen Zwischenstop auf unserer Weiterreise nach Iguazu machen. Dies wird vorerst unser letzter großer Ausflug. Wir werden die argentinische und die brasilianische Seite der berühmten Wasserfälle bewundern.
Bevor es am Dienstag nach Hause geht, verbringen wir nochmal drei Nächte in der Hauptstadt...um uns auch richtig mit VIEL Fleisch verabzuschieden.
Samstag, November 21, 2009
Punta Arenas - Pingüinera Isla Magdalena
Nachdem wir gestern Puerto Natales verlassen haben, sind wir sicher in Punta Arenas angekommen - der südlichsten Großstadt der Welt. Und zugleich auch leider nicht der Schönsten!
Die Stadt hat leider nicht allzu viel zu bieten...ausser zwei großen Pinguinkolonien. Schnell haben wir die Tour zur größeren der beiden Kolonien gebucht. Die Fahrt begann morgens um 7 Uhr, so dass wir am Vormittag (bei bestem Wetter) auf einer Insel in der Magellan-Straße ankamen.

Hier brüten und leben ca. 60.000 Pinguine. Wir hatten eine Stunde Zeit diese lustigen und schönen Tiere zu beobachten. Wieder mal ein weiteres Highlight unserer Reise...
Heute Nachmittag werden wir auch schon wieder Punta Arenas vorzeitig verlassen um mit dem Flieger nach Santiago und mit dem Bus weiter nach Valparaiso zu kommen. Ehrlich gesagt sehnen wir uns mittlerweile nach Wärme und Frühling! Nach knapp drei Wochen Patagonien haben wir genug gefroren! Aber es war einfach nur GENIAL!
Die Stadt hat leider nicht allzu viel zu bieten...ausser zwei großen Pinguinkolonien. Schnell haben wir die Tour zur größeren der beiden Kolonien gebucht. Die Fahrt begann morgens um 7 Uhr, so dass wir am Vormittag (bei bestem Wetter) auf einer Insel in der Magellan-Straße ankamen.

Hier brüten und leben ca. 60.000 Pinguine. Wir hatten eine Stunde Zeit diese lustigen und schönen Tiere zu beobachten. Wieder mal ein weiteres Highlight unserer Reise...
Heute Nachmittag werden wir auch schon wieder Punta Arenas vorzeitig verlassen um mit dem Flieger nach Santiago und mit dem Bus weiter nach Valparaiso zu kommen. Ehrlich gesagt sehnen wir uns mittlerweile nach Wärme und Frühling! Nach knapp drei Wochen Patagonien haben wir genug gefroren! Aber es war einfach nur GENIAL!
Freitag, November 20, 2009
Torres del Paine Nationalpark
Heute war der Tag unserer Tour in den Nationalpark Torres del Paine. Wie man weiss, ist das Wetter in Patagonien so unbeständig wie nichts anderes...man sagt, dass man in einer Stunde alle Jahreszeiten durchleben kann. So muss man besonders viel Glück haben, um tolles Wetter zu erwischen.
Heute Nacht gegen 2 Uhr wachten wir beide auf, da wir das Gefühl hatten, die Decke unseres Hostels fliegt weg. Es stürmte und regnete, als ob der Weltuntergang vor der Tür stand. Ehrlich gesagt, hatte ich wirklich bedenken, dass wir heute einen schönen Tag haben würden!
Jedoch: als wir aufstanden, hatten wir strahlend blauen Himmel, ein paar Wölkchen und die Sonne strahlte, wie sie schon lange nicht mehr über Patagonien gelacht hat! Ein perfekter Tag um in den Nationalpark Torres del Paine zu fahren. Die meisten bewandern diesen Park inkl. seiner drei berühmten Granitgipfel in 4 bis 5 Tagen. Wir entschieden uns für eine bequeme Tagestour. Auf dem Plan standen diverse Stops an Aussichtspunkten, ein Wasserfall, Lagunen und ein Gletscherssee.

Insgesamt waren wir 12 Stunden unterwegs und verbrachten einen genialen Tag im Nationalpark. Die Sicht war phantastisch, die Fahrt angenehm und die Kamera machte zum Glück auch nicht schlapp - im nachhinein dachten wir uns, wir hätten auch diese Wanderung geschafft...wobei: gerade sitzen wir mit einem Glas Wein in unserem Wohnzimmer...anstatt an einem windigen Ort in unserem Zelt bei - 4 ° C. Auch nicht schlecht... ;-)
Heute Nacht gegen 2 Uhr wachten wir beide auf, da wir das Gefühl hatten, die Decke unseres Hostels fliegt weg. Es stürmte und regnete, als ob der Weltuntergang vor der Tür stand. Ehrlich gesagt, hatte ich wirklich bedenken, dass wir heute einen schönen Tag haben würden!
Jedoch: als wir aufstanden, hatten wir strahlend blauen Himmel, ein paar Wölkchen und die Sonne strahlte, wie sie schon lange nicht mehr über Patagonien gelacht hat! Ein perfekter Tag um in den Nationalpark Torres del Paine zu fahren. Die meisten bewandern diesen Park inkl. seiner drei berühmten Granitgipfel in 4 bis 5 Tagen. Wir entschieden uns für eine bequeme Tagestour. Auf dem Plan standen diverse Stops an Aussichtspunkten, ein Wasserfall, Lagunen und ein Gletscherssee.

Insgesamt waren wir 12 Stunden unterwegs und verbrachten einen genialen Tag im Nationalpark. Die Sicht war phantastisch, die Fahrt angenehm und die Kamera machte zum Glück auch nicht schlapp - im nachhinein dachten wir uns, wir hätten auch diese Wanderung geschafft...wobei: gerade sitzen wir mit einem Glas Wein in unserem Wohnzimmer...anstatt an einem windigen Ort in unserem Zelt bei - 4 ° C. Auch nicht schlecht... ;-)
Mittwoch, November 18, 2009
Puerto Natales - Mirador Dorotea
Heute an unserem ersten kompletten Tag in Puerto Natales wollten wir es ein wenig ruhiger angehen lassen und entschieden uns für eine 2 Std. Wanderung auf einen 900 Meter hohen Berg direkt vor der Stadt.
Mit dem Taxi ließen wir uns zu einer Estancia fahren. Von dort aus beginnt der 2 km lange Wanderweg zwischen Schafen und Rindern hoch auf den Gipfel. In einem kleinen
Nachdem der Abstieg geschafft war, wurden wir nochmal zu unserem "Ranger" in seine Hütte eingeladen. Als wir hereinkamen, war der Tisch schon gedeckt: Kaffee, Tee, Brötchen, Marmelade, Honig, Käse, Wurst, Plätzchen und Kekse standen s
Den Rest des Tages werden wir gemütlich in unserem Hostal verbringen und heute abend uns was leckers Kochen! Und natürlich auf gutes Wetter für morgen hoffen: Torres del Paine!
Begegnung des Tages: In der Casa de Pepe wird deutsch gesprochen. Schon komisch, wenn die Chilenen akzentfrei mit einem quatschen...
Dienstag, November 17, 2009
Mal nach Chile rüber gemacht!
Heute morgen verließen wir El Calafate in Richtung Chile nach Puerto Natales. Puerto Natales ist ein kleiner Ort am Lago Ultima Esperanza (See der letzten Hoffnung) in der gleichnamigen Provinz. Von hier starten z.B. die berühmten Navimag Schifffahrten durch die chilenischen Fjorde! Und Puerto Natales ist natürlich Ausgangspunkt für die Erkundung des Torres del Paine - dem wichtigsten und bekanntesten Bergmassiv in Chile. Im Lonely Planet schön beschrieben: das GoreTex-Mekka! Hier treffen sich Wanderer aus aller Welt, um den 7 bis 9 Tage langen Wanderweg um die Berge zu machen. Wir sind zwar auch hier, lassen aber mal die Extremhiker hier rumrennen...wir machen das ganze gemütlich in einer Tagestour inkl. Transport mit der Hoffnung auf gutes Wetter. Denn das ist nicht ganz so einfach. Nun befinden wir uns auf der anderen Seite der Anden, und der Pazifikwind ist ganz s
Der erste Eindruck des Ortes war ein wenig seltsam. Wie eine Geisterstadt. Niemand lief auf der Straße, die Restaurants waren leer, kein Vorhang bewegte sich und dann standen wir noch in unserem Hostel vor verschlossener Haustür! Da sind wir doch erstmal was Essen gegangen und haben unser Hostel angerufen. Wir haben wohl das ganz Dorf bei einer Siesta gestört. Sobald die Touristen früh morgens den Ort Richtung Berge verlassen, legen sich alle nochmal hin, um Abend
Für morgen ist eine kleine Wanderung auf einen Berg hinterm dem Dorf geplant. Man sagt, von dort oben hat man einen tollen Ausblick über den Ort, die Fjorde und die verschneiten Berge. Übermorgen geht es dann den ganzen Tag in den Nationalpark Torres del Paine.
Montag, November 16, 2009
El Chalten & Fitz Roy
Ehrlich gesagt, so ein Geltschererlebnis ist schon wirklich sehr sehr schwer zu toppen!
Heute planten wir einen Ausflug nach El Chalten. Die ist ein kleiner Ort im Norden des Nationalparkes ca. 200 km von El Calafate entfernt. Diesen Ort gibt es erst seit 24 Jahren und er wurde zu Füßen des Fitz Roy erbaut. Der Fitz Roy ist der höchste Berg Argentiniens und man wollte damit den Trekkern und Alpinisten ein Camp direkt im Nationalpark ermögl
ichen. Hier gibt es einige Übernachtungsmöglichkeiten, jedoch entschieden wir uns nur für eine Tagestour. Gerade passend, gab es eine Wandertour von 4 Stunden zu einer Lagune in den Bergen und einem Aussichtspunkt mit Blick auf das Gebirgsmassiv.
Leider spielte heute das Wetter nicht so mit, wie wir es gerne gehabt hätten. Jedoch: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! So starteten wir eingepackt im strömenden Regen nach oben. Nach ca. 2 Stunden errreichten wir - mittlerweile trocke
n - eine schöne Lagune, an der wir erstmal unser Picknick auspackten. Ein kleiner Rundgang führte uns zu einem Aussichtspunkt, von dort wir den Berg wunderbar sehen sollte. Nur leider nicht an diesem Tag. Der ganze Berg war Wolkenverhangen und wir konnten nur erahnen, wie der Gipfel aussieht. Die Dame von der Busagentur versicherte uns aber, dass es ihn wirklich gibt! Okay, wir glauben es ihr...denn pünktlich, als wir im Bus nach Hause saßen, klarte der Himmel auf, und die Wolken gaben einen kleinen Blick auf den Fitz Roy frei!
Begegnung des Tages: Zwei deutsche Wohnmobile, mit Rentnern besetzt und mit Tübinger Nummernschild, die Amerika von Alaska bis Feuerland bereisen.
Heute planten wir einen Ausflug nach El Chalten. Die ist ein kleiner Ort im Norden des Nationalparkes ca. 200 km von El Calafate entfernt. Diesen Ort gibt es erst seit 24 Jahren und er wurde zu Füßen des Fitz Roy erbaut. Der Fitz Roy ist der höchste Berg Argentiniens und man wollte damit den Trekkern und Alpinisten ein Camp direkt im Nationalpark ermögl
Leider spielte heute das Wetter nicht so mit, wie wir es gerne gehabt hätten. Jedoch: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! So starteten wir eingepackt im strömenden Regen nach oben. Nach ca. 2 Stunden errreichten wir - mittlerweile trocke
Begegnung des Tages: Zwei deutsche Wohnmobile, mit Rentnern besetzt und mit Tübinger Nummernschild, die Amerika von Alaska bis Feuerland bereisen.
Sonntag, November 15, 2009
Gletscher Perito Moreno
Heute hatten wir wieder ein weiteres Highlight unserer Reise. Ehrlich gesagt, folgt eines dem
anderen...dieses Land scheint voll zu sein von Highlights!
anderen...dieses Land scheint voll zu sein von Highlights!

Wir waren heute am Perito Moreno Gletscher!
Man kann sich wirklich überhaupt nicht vorstellen, mit welcher Größe und Masse vor einem ein Eisberg mit einer Breite von 4 km, einer Höhe von 80 Metern und einer Fläche von 250km² liegt! Der Eisberg ist in Bewegung und schiebt sich jeden Tag ca. 2 Meter in den Lago Argentino. Dem größten Süßwasservorkommen in Patagonien. Das größte Erlebnis ist natürlich, wenn ein Stück der riesigen Eiswand in das 5 Grad kalte Wasser abricht. Wir hatten das Glück zu sehen, wie ein Riesenstück mit einem unvorstellbarem Getöse abgebrochen ist!
Der erste Teil war eine Bootsfahrt bis ca. 50 Meter vor die Eiswand. Hier bekam man einen Eindruck von der Höhe und der Masse des Eisberges. Der zweite Teil, führte auf langen Stegen auf dem Festland entlang des Gletschers. Auf verschiedenen Aussichtspunkten, hatte man einen genialen Blick auf das Eis.
Insgesamt dauerte der Ausflug 7 Stunden und 256 Fotos später, sind wir wieder in El Calafate angekommen. Morgen werden wir einen Tagesausflug nach El Chalten machen. Wir werden zu Füßen des höchsten Berges in Argentinien wandern - dem Fitz Roy.
Begegnung des Tages: Ein 70 jähriger Rentner aus Rödermark, der auf eigene Faust von Rio nach Ushuaia unterwegs ist. Nase voll von Studiosus, seit letztem Jahr macht er alles allein - einmal komplett Australien und einmal um die Welt hat er schon "mit dem Computer" selbst organisiert. RESPEKT!
El Calafate

Heute haben wir El Calafate erkundet. Nach einer sehr unruhigen Nacht im lautesten Hostel der Welt, sind wir erstmal deftig frühstücken gegangen. Der Wettergott zeigte sich ersichtlich und ließ die Sonne scheinen. Der kleine Ort ist wirklich sehr nett und die schönen bunten Häuser und die typische Architektur Patagoniens bieteten so manches Fotomotiv.
Auf der einen Seite schimpft man über touristische Orte, aber hier kann man sagen, dass sich der tourismus positiv auf das Stadtbild auswirkt: alles ist schön hergerichtet, sauber und sehr nett. Sogar Plastiktüten in den Geschäften sind offiziell verboten!
Nachmittags haben wir dann unser neues Hostal bezogen - eine weitere Nacht in der Herberge mit den Papierwänden wäre nichtmehr möglich gewesen!
Vor dem Abendessen sind wir noch auf das örtliche Kultur- und Folklorefestival gegangen. Dies findet auf einem großen Platz im Ort statt. Die Gauchos zeigen ihre Pferde und ihr können. Runderhum gibt es Essensstände, Andenken und Gesang. Das schöne ist, dass es ein Fest für die Calafaten ist, nicht für Touristen...wir haben nur ein paar wenige gesehen, die sich hierher verirrt hatten!
Morgen müssen wir schon wieder früh aufstehen, denn es geht zum Glacier Perito Moreno! Hoffentlich ist uns der Wettergott wieder gewogen!
Samstag, November 14, 2009
Ushuaia - Rio Gallegos - El Calafate
Heute war wieder einer unserer Reisetage: Um 10 Uhr verließen wir mit unseren Freunden der Aerolineas Argentinas am Freitag den 13. in Reihe 13 sicher Ushuaia...und landeten vor allem auch wieder, diesmal in Rio Gallegos. (Das ist bei dieser Airline bestimmt nicht immer selbstverständlich!) Dann noch an diesen Datum!
In Rio Gallegos bestiegen wir zwei Stunden später den Bus Richtung El Calafate. Die Busfahrt dauerte ca. 4 Stunden und ging durch die beeindruckende Pampa Patagoniens!

In El Calafate suchten wir ersteinmal eine Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, so dass wir morgen unser Hostal wechseln werden. Für Sonntag ist schon eine Gletschertour zum Perito Moreno gebucht - auf diese freuen wir uns ganz besonders. Wieder zweifelsohne ein Highlight! Morgen werden wir jedoch ersteinmal ausschlafen und den Ort erkunden!
Bis dahin,
Buenas Noches Argentina
In Rio Gallegos bestiegen wir zwei Stunden später den Bus Richtung El Calafate. Die Busfahrt dauerte ca. 4 Stunden und ging durch die beeindruckende Pampa Patagoniens!
In El Calafate suchten wir ersteinmal eine Unterkunft für die nächsten drei Nächte. Dies erwies sich als gar nicht so einfach, so dass wir morgen unser Hostal wechseln werden. Für Sonntag ist schon eine Gletschertour zum Perito Moreno gebucht - auf diese freuen wir uns ganz besonders. Wieder zweifelsohne ein Highlight! Morgen werden wir jedoch ersteinmal ausschlafen und den Ort erkunden!
Bis dahin,
Buenas Noches Argentina
Freitag, November 13, 2009
Exploring Patagonia by Car
Gestern abend hatten wir die Idee uns für heute einen Mietwagen zu nehmen - schnell war ein Auto gebucht und wir sind heute morgen um 10 Uhr (bei heftigsten Schneefall) in Richtung Hinterland gestartet.
Erster Stop war der Gletscher ca. 7 km ausserhalb der Stadt. Hier konnte man bis zur Mittelstation des Liftes wandern und einen phantastischen Blick auf den Gletscher, auf die Stadt und auf den Beagle Channel genießen. Alle in dieser Stunde hatten wir ca. 5 mal Schnee und 5 mal blauer Himmel. Das Wetter wechselte minütlich. Zum Abschluss gab es noch ein schönes Mittagessen in einer Skihütte mit Holzofen. Schöner kann ein Tag in den Bergen nicht sein!
Später sind wir weiter ins Hinterland gefahren. Zweiter Stop war die Estancia Haberton. Dies ist die erste Estancia in Patagonien gewesen und ist heute noch in Betrieb. Eine Vielzahl von seltsamen riesigen Rindern lässt darauf schließen, dass diese noch ein gutes Geschäft sind!
Zum Abschluß haben wir noch zwei Lagunen besucht, die uns einen traumhaften Blick auf die verschneiten Anden ermöglicht hatten. Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug und eine spannende Fahrt über teilweise unbefestigte Straßen der Tierra del Fuego!
Morgen werden wir Ushuaia verlassen und weiter nach Rio Gallegos fliegen. Von dort aus, werden wir wahrscheinlich den Bus nach El Calafate nehmen, wo wir unsere Gletscher Tour zum Perito Moreno starten werden, ein Gletscher, der so groß ist wie die gesamte Stadt Buenos Aires!
Donnerstag, November 12, 2009
Nationalpark Tierra del Fuego
Heute haben wir uns zum ersten Mal in diesem Urlaub so richtig sportlich betätigt. Wir sind schon um 9 Uhr mit dem Bus in den Nationalpark gefahren um hier ein bisschen in der Natur zu wandern. Was gibt es viel zu sagen? Es ist der einzige Nationalpark in Argentinien, in dem man Meer, Berge und Wälder vereint vorfindet.
Haben bis zum Nachmittag viele grandiose Eindrücke gewonnen und viele Tiere gesehen. Das Highlight des Tages war für uns eine Waldlichtung direkt am Wasser mit einer Herde Wildpferde, die d
Liebe Grüße, wie immer, von uns beiden vom Ende der Welt!
Dienstag, November 10, 2009
Unser Weg in den Süden...Teil 2
Nach unserer unfreiwilligen Übernachtung in Buenos Aires sind wir mit der ersten LAN-Maschine - fast wie erwartet - nach Ushuaia mitgekommen.
Da saßen wir nun, inmitten einer großen Amerikanischen-Rentnerreisegruppe, welche sogar bei den Ansagen separat begrüßt worden ist! Links neben mir eine beleibtere Dame höheren Alters im Niki-Anzug. Ca. 2 Minuten nach dem Start holte sie schon ihren kleinen Taschenventilator raus, welche sie auf ihrem Tisch plazierte. Zugleich entledigte sie sich ihrer Kompressionsstrümpfe und rückte ihr Nackenkissen zurecht...ein Traum! Rechts neben mir, ebenfalls ein junger Amerikaner...
Irgendwie fragten wir uns, ob die wohl auch alle nach Ushuaia wollen? Soooo viele Touristen...
Nach der Landung erfuhren wir erstmal einen kleinen Temperatursturz: 4 Grad und Schneesturm! Wir waren doch gerade noch am Pool in Salta...und jetzt Schnee? Der erste Eindruck ist grandios. Verschneite Berge, Häuser wie in Skandinavien. Eine Mischung aus Schweden, Schweiz und Argentinien. Echt phantastisch!
Nach einer weile fanden wir auch ein sehr nettes Bed & Breakfast. Zu unserem erstaunen kam mein Sitznachbar aus dem Flugzeug aus einem der Nebenzimmer! Schnell kam man ins Gespräch und wir buchten schon den ersten Ausflug für den selben Nachmittag.
Als erstes ging es sofort mit dem Katamaran in den Beagle Channel. Wir hielten auf einer kleinen Insel, schauten den Komoranen zu, amüsierten uns über die Seelöwen und fuhren um den Leuchtturm. Nach 4 Std. konstantem frieren (durch den Wind) sind wir wieder in Ushuaia angekommen und genossen ein leckeres Abendessen.
Für morgen ist ein Ausflug in den Nationalpark "Tierra del Fuego" geplant. Inklusive einer 8km langen Wanderung durch die Wälder!

Ushuaia gefällt uns wirklich prima...
Da saßen wir nun, inmitten einer großen Amerikanischen-Rentnerreisegruppe, welche sogar bei den Ansagen separat begrüßt worden ist! Links neben mir eine beleibtere Dame höheren Alters im Niki-Anzug. Ca. 2 Minuten nach dem Start holte sie schon ihren kleinen Taschenventilator raus, welche sie auf ihrem Tisch plazierte. Zugleich entledigte sie sich ihrer Kompressionsstrümpfe und rückte ihr Nackenkissen zurecht...ein Traum! Rechts neben mir, ebenfalls ein junger Amerikaner...
Irgendwie fragten wir uns, ob die wohl auch alle nach Ushuaia wollen? Soooo viele Touristen...
Nach der Landung erfuhren wir erstmal einen kleinen Temperatursturz: 4 Grad und Schneesturm! Wir waren doch gerade noch am Pool in Salta...und jetzt Schnee? Der erste Eindruck ist grandios. Verschneite Berge, Häuser wie in Skandinavien. Eine Mischung aus Schweden, Schweiz und Argentinien. Echt phantastisch!
Nach einer weile fanden wir auch ein sehr nettes Bed & Breakfast. Zu unserem erstaunen kam mein Sitznachbar aus dem Flugzeug aus einem der Nebenzimmer! Schnell kam man ins Gespräch und wir buchten schon den ersten Ausflug für den selben Nachmittag.
Als erstes ging es sofort mit dem Katamaran in den Beagle Channel. Wir hielten auf einer kleinen Insel, schauten den Komoranen zu, amüsierten uns über die Seelöwen und fuhren um den Leuchtturm. Nach 4 Std. konstantem frieren (durch den Wind) sind wir wieder in Ushuaia angekommen und genossen ein leckeres Abendessen.
Für morgen ist ein Ausflug in den Nationalpark "Tierra del Fuego" geplant. Inklusive einer 8km langen Wanderung durch die Wälder!

Ushuaia gefällt uns wirklich prima...
Montag, November 09, 2009
Unser Weg in den Süden...
Heute morgen versuchten wir unser Glück, um von Salta mit der Aerolineas bzw. mit ihrer Regionalairline Austral, über Buenos Aires nach Ushuaia zu kommen.
Wir erwähnten bereits, dass die Aerolineas immer ein wenig "seltsam" mit PAD´s umgeht. Die erste Standartanwort ist immer: Der Flug ist voll! Aber wir schafften es diesmal sogar auf die Warteliste - was ein Fortschritt. Eine Viertelstunde vor Take-Off (!) bekamen wir dann doch noch zwei der letzten Plätze auf der Maschine nach Buenos Aires. Die MD83 ist ungefähr doppelt so alt, wie Steven und ich zusammen. Die Bestuhlung so eng, dass Ryanair noch etwas lernen koennte und der Muffin so trocken, dass sich sogar LH weigern würde, diesen zu verteilen! Ach ja, die Flugbegleiter guckten so, als hätten sie diesen Monat - und bestimmt die letzten drei Jahre - kein Gehalt bekommen!
Ein Flugerlebnis der interessanten Art.
In Buenos Aires versuchten wir unser Glück bei vier Aerolineas Maschinen nach Ushuhaia. Leider sind wir bei allen stehen geblieben. Die Traube an Stand-By-Passagieren vergrösserte sich kontinuierlich und wir haben schon einmal die ersten Hotels in Bs.As für uns herausgesucht.
Nun sind wir für morgen um 5:30 auf der Warteliste...und alle Flieger sind wieder voll! Doch die LAN hat noch drei Plätze in ihrer ersten Maschine. Das sollte doch reichen für uns - und ausserdem sind die von der LAN soooo vieeeeel nettttttter und so hilfsbereit zu Airlinern! Also, bitte einmal Daumen drücken für uns... hätten uns nicht vorgestellt, dass es so hart ist, ans Ende der Welt zugelangen!
Sonntag, November 08, 2009
Salta - die Schöne
Nach der Odyssee unsere langen Reise sind wir also am Samstag in Salta angekommen. Zum Glück hatten wir hier ein paar Starwood-Punkte zu verbraten und konnten uns nach den einfachen Unterkünfte in Bolivien hier 2 Nächte im Sheraton leisten. Die Stadt ist wunderschön und sehr entspannend. Wir genos
Salar de Uyuni: Chile - Bolivia - Argentina in vier Tagen
Am Mittwoch ging unser erstes richtiges Abenteuer los. Wir buchten einen dreitägigen Ausflug nach Bolivien um uns dort die einzigartige Natur anzuschauen. Wir wurden pünktlich abgeholt und lernten gleich unsere sympathischen Mitreisenden kennen. Mit vier weiteren jungen Leuten (zwei Deutsche, ein Holländer und ein Brasilianer) teilten wir uns für die nächsten Tage einen Jeep. Zum Glück hat die Chemie gestimmt und so versprach die Tour sehr lustig zu werden.
Angefangen haben wir auf über 4000 Metern am Grenzübergang zu B
Am zweiten Tag wachten wir mit der Sonne auf und waren froh, dass es relativ früh weiter ging. Mit einer Doppelportion Aspirin und unserer ersten Dosis Kokablätter waren wir so langsam abfahrbereit und konnten relativ schnell wieder einzigartige Eindrücke der Landschaft geniessen. Das Highlight des Tages war der Arbol de Piedra, ein Stein der in tausend
Am Abend erreichten wir San Juan de Rosario, ein kleines Dorf mit einem Kolonialwarenladen (mit Uraltschokolade aus einem Glas :) ), einem benachbarten Café und einem Salz-Hostel. Wir hatten extra die teurere Tour gebucht, um zumindest am zweiten Abend warmes Wasser und eine Dusche in einem Salzhostel geniessen zu dürfen. Genau! Das ganze Gebäude war aus nichts als Salz gebaut, selbst der Boden bestand nur aus Salzkristallen, ähnlich grobem Meersalz, was man daheim zum Kochen verwendet. Der Abend war dann nicht ganz so gemütlich, weil wir in dem Hostel nicht mehr unter uns waren, sondern noch 5 andere Jeeps zu uns stiessen, mit denen wir uns die einzige Dusche und die zwei Waschbecken teilen mussten. Also entschloss sich unsere Gruppe dazu das Dorf zu erkunden. Wir mussten durch den Sandsturm und vorbei an einer Herde Vicunas ca. 15 Minuten laufen, bis wir zur "Cafeteria with Beer & Wine" ankommen sollten. Irgendwie war man auf Besucher nicht eingestellt, da in der ganzen Bierbar nur eine Flasche lauwarmen Huasi Bier verfügbar war. So teilten wir uns diese Flasche zu dritt, während die anderen drei auf eine Tasse Kamillentee auswichen. Ein bizarrer Ort! Da der Ort
Der Samstag war das absolute Highlight der Bolivientour - wenn nicht sogar der ganzen Reise! Da wir, im Gegensatz zu den trinkfesten Briten au
Gegen mittag haben wir in der Mitte des 12.000 km² Areals eine kleine Oase entdeckt. Die Isla Inca Huasi bzw. Fishermens Island! Ein kleiner Hügel mitten in der Salzwüste, der komplett mit riesigen Kakteen bedeckt ist. Die Kakteen waren in der Regel 8-10 Meter hoch und jeweils über 1000 Jahre alt. Hier rebellierten wir dann auch wegen unsere grummelnden Mägen und so wurde uns noch vor 11 Uhr das Mittagessen aufgebaut! Flamingoschnitzel und Kartoffeln, garniert mit Mayo, Ketchup und Senf ein Festessen. Was hätten wir daführ bezahlt, wenn es nicht eh inklusive gewesen wäre ;-) Das bolivianische Großmütterchen hatte ihren Spass daran, wie unser Guide uns "veräppelte" und kam danach zu unserem Tisch um uns zu verraten, dass wir doch nur ein normales Hühnerschnitzel vorgesetzt bekommen hatten. Nach dem Essen ging es weiter quer durch die Wüste, bis wir am Nachmittag endlich Uyuni, und damit das Ende unserer Tour erreichten. Leider musste sich hier auch unsere Gruppe teilen. Zwei von uns fuhren mit dem Nachtbus weiter in die bolivianische Hauptstadt La Paz, zwei noch am Abend wieder in Richtung Chile und wir zwei machen uns auf die Suche nach Bahntickets in Richtung Südbolivien.
Ganze drei Mal pro Woche gibt es nämlich einen Zug von Uyuni nach Villazon an der argentinischen Grenze. Während unser Lonely Planet eindringlich warnte, man solle seine Bahntickets so früh wie möglich kaufen bestand unsere Tour-Agentur darauf, dass das überhaupt kein Problem wäre und wir jederzeit Bahntickets bekommen. Und so warteten wir am nachmittag vor dem verschlossenen Bahnhof auf den Bahnhofschef um Tickets zu kaufen. Ganz Südamerika-Like kam der Herr mit ca. einer halben Stunde Verspätung gemütlich angeradelt, um den Bahnhof aufzuschliessen und uns mitzuteilen, dass er eh keine Tickets mehr zu verkaufen hat - der Zug wäre - wie immer - eh schon seit Tagen ausverkauft. Unsere Laune und unsere Meinung zu unserem Touranbieter, und ja, auch zu Bolivien allgemein, dreht sich innerhalb von Minuten um 180 Grad. Nach dem Zug am Freitag ging der nächste erst wieder am Montag und es gab nur noch eine einzige Alternative - ein Bus am Samstag zur Grenze, von dem uns aber unser Guide schon in Chile abgeraten hatte, da die Busse zu alt, unkomfortabel und oft kaputt wären. Also gaben wir nicht auf, sondern setzten den Hundeblick auf und bewegten uns nochmal zum Bahnhof um zu erklären, dass wir ja unbedingt mit diesem Zug mitkommen müssten. Und prompt sagte der Bahnhofsvorsteher, wir sollten in einer 3/4 Stunde nochmal kommen und dann wüsste er, ob eventuell kurzfristig noch Plätze freigeworden wären. Kurzum: Nach ca. 1 Stunde warten im Bahnhof haben wir dann unsere 1.Klasse Tickets für 15 Euro für die 8 Stunden-Bahnfahrt bekommen. Da es von 16 Uhr bis zur Abfahrt des Zuges um 22:40 doch noch etwas Zeit war und das Städtchen ansonsten auch nicht weiter einladend war (deswegen wollten wir auch möglichst am gleichen Abend weg!) suchten wir uns ein Hotelzimmer um noch eine kleine Siesta zu halten und vor allem nochmal duschen zu können. Ja, Bolivien ist ein Reiseziel für Schwaben, denn hier bekamen wir das saubere Zimmer für ganze 5 Euro! Und auch beim Abendessen merkten wir noch einmal das Preisgefüge, denn die Tage vorher hatten wir ja keine Möglichkeit Geld auszugeben. Für ein komplettes Abendessen mit 3 Flaschen Bier zahlten wir letztendlich 9 Euro...
Der Nachtzug kam pünktlich und war sogar einigermassen komfortabel, sodass wir 8 Stunden so gut durchgeschaukelt wurden, dass wir fast komplett durchgeschlafen haben. Kurz vor Ankunft des "Express del Sur" in Villazon kam der Zugchef in die erste Klasse und teilte uns mit, dass in unserem Ticket das Frühstück im Speisewagen inklusive war. Bevor sich der Rest in Bewegung setzte, sassen wir schon gespannt am Panoramafenster im Speisewagen und warteten was da wohl kommen würde. Und so kam tatsächlich ein halbes Toastbrot, ein Rührei (ja, von einem Ei :-) ) und etwas Marmelade und Kräcker sowie ein landestypischer Kaffee. Der wird nämlich so eingekocht und reduziert, dass man für einen großen Kaffeepott maximal ein Schnapsglas voll Kaffee braucht und den Rest mit warmer Milch auffüllt. Und so endete unser Trip nach Bolivien heute morgen um kurz nach 7 Uhr in Villazon. Für 30 cent nahmen wir uns ein Taxi zur Grenze, reisten in Bolvien aus - wanderten mit unserem Gepäck ca. 10 Meter über eine kleine Brücke um gleich wieder in La Quaiaca in Argentinien einzureisen. Das Willkommenschild sagte uns ausserdem gleich voraus, was uns innerhalb der nächsten Woche erwarten wird. Von La Quaiaca als eine der nördlichsten Städte Argentiniens bis nach Ushuaia als südlichste Stadt sind es nämlich über 5.100 km, die wir irgendwann Mitte nächster Woche per Flugzeug zurücklegen wollen. Aber jetzt, wo wir das schreiben, sitzen wir noch immer im Langstreckenbus nach Salta und geniessen die Aussicht auf Nordargentinien. Auch hier einzigartige Felsenformationen und Natur. Neben den hunderten Lamas, die neben und über die Strasse wandern, sahen wir heute auch noch eine Vielzahl von Eseln! Und wo wir schon wieder einen dreiviertel Tag ununterbrochen unterwegs sind, freuen wir uns am meisten auf eine heisse Dusche und frische Kleidung, um dann vielleicht noch einen ersten Eindruck von Salta zu bekommen!
Dienstag, November 03, 2009
El Tatio Geysir
Heute morgen sind wir nach einer kurzen Nacht um 3:30 aufgestanden, um uns in Zwiebeltechnik warm anzuziehen. Es ging auf 4300 Meter zu den welthöchsten Geysiren.
Nach einer zweistündigen - recht unangenehmen - Buckelpistenfahrt kamen wir noch im dunkeln (bzw. bei Vollmond) auf dem Berg an. Schon von weitem konnte man die Rauchsäulen der Geysire erkennen. Beim aussteigen, wussten wir warum so viele Jacken nützlich waren. Es hatte - 5° C.
Hier oben konnten wir zwischen den sprühenden und blubbernden Geysiren wandern und das Naturschauspiel von aller Nähe betrachten.
Hier ein kleiner Rundblick:
Montag, November 02, 2009
Eine Oase der Ruhe! Ein neuer Tag in San Pedro
Nach einem kräftigen Frühstück sind wir heute zu den Termas de Puritana gefahren. Diese liegen ca. 30 km ausserhalb des Ortes und sind heiße Quellen, die einem Vulkan entspringen und sich in Terrassen in einem kleinen Tal ergiessen. Hier badeten wir in angenehmen 34° Wassertemperatur und genossen die Sonne, die Ruhe und den Ausblick. Nachmittags planten wir unsere Weiterreise. Am Mittwoch geht es in Richtung Bolivien, wo wir am Freitag in Uyuni ankommen werden. Von dort aus, werden wir nach einer kleinen Odysee am Wochenende dann Salta / Argentinien erreichen.
Aber ersteinmal geht es morgen früh um 4 Uhr zu den höchstgelegenen Geysiren der Welt. Dort werden wir den Sonnenaufgang in einer Höhe von 4500 Meter erleben - der erste Test, ob wir die Salar de Uyuni (Salzwüste) überleben! Einerseits von der Höhe (Koka-Tee ist schon gekauft) und andererseits von der Temperatur (ca. -5° Grad). Aber jetzt gibt es erstmal wieder nen Teller Spaghetti, heute zur Abwechslung mit Champignons und einem Kopf Knoblauch.
Sonntag, November 01, 2009
Von Antofagasta nach San Pedro de Atacama
Die Nacht in unserer Butze war dann doch letztendlich gar nicht so schlimm. Vielmehr waren wir froh, diesen Ort endlich Richtung San Pedro de Atacama zu verlassen. Der Bus brachte uns erst in vier Stunden nach Calama und noch eine weitere Stunde langsam auf eine Höhe von 2000 Metern nach San Pedro.
Endlich sind wir im Paradies angekommen! Unser Hostal ist ein kleines familiengeführtes Hostal mit sehr nett eingerichteten Zimmern und Appartements im Inka-Stil. Dazu gibt es einen kleinen Innenhof und das Frühstück mit selbstgebackenen Brot (!) ist auch inklusive. Ein richtiger Ort der Ruhe und Entspannung! Urlaub pur!
Die Familie bietet ebenfalls sämtliche Touren an, welche man in und um S
Völligst erschöpft von all den Eindrücken kamen wir abends wieder in unser Hostel, wo wir uns noch einen riesen Teller Spaghetti gekocht hatten und eine Maß Cristal genossen.
Samstag, Oktober 31, 2009
Von Iquique nach Antofagasta
Nachdem wir Iquique mit dem Bus verlassen haben, sind wir nach einer 6 Std. Fahrt in Antofagasta angekommen. Hier mussten wir leider eine Übernachtung einplanen, da an dem Abend kein Bus mehr nach San Pedro de Atacama weiterfuhr. Am Busterminal am Rande der zweitgrößten chilenischen Stadt angekommen, mussten wir erstmal die örtlichen Gegebenheiten in Sachen Transport verstehen. Es gibt öffentliche Busse, wussten aber nicht, mit welcher Nummer wir in die Stadt kamen. Desweiteren gibt es Collectivos: dies sind normale Taxis mit einem grossen Schild auf dem Dach, mit einer Nummer und in welche Richtung sie fahren. Da kann man Zu- und Aussteigen für wenig Geld. Nur dazu, muss man leider ebenfalls die genaue Nummer kennen. Nach mehreren Anläufen, sind wir dann in ein Taxi gesprungen, welches uns wenigstens in die Nähe unserer Unterkunft gebracht hat. Diese Unterkunft war dann die erste große Herausfoderung für Steven. In Deutschland hätte es bestimmt keinen halben Stern verdient. Denn das Vermieten von 8 qm Zimmern ist bei uns bestimmt verboten! Und hier merkte man wieder das Preisgefüge in Chile - für diese einfachste Unterkunft bezahlten wir dennoch € 23,- pro Nacht OHNE Frühstück.
Zugleich begannen wir mit der Erkundung von Antofagasta und haben sofort festgestellt, dass man diesen Ort nicht braucht. Dreckig, versifft, komische bratzige Menschen und einfach nur unsymphatisch. Wir konnten nicht verstehen, wie man eine Stadt am Meer so zubauen kann, dass es nicht möglich ist, direkt ans Meer zu kommen! Auf unserer Suche nach dem Meer, der nicht vorhandenen Strandpromenade und den nicht existierenden netten Fischokalen, trafen wir auf eine Shopping Mall. Diese Mall konnte locker mit einer in den USA mithalten! Jegliche bekannten FastFoodKetten waren vertreten, genauso wie die Adidas Performance Stores etc... Also nichts mit Strandromantik und frischem Fisch! Schade!
A sunny day in Iquique
Irgendwie haben wir heute die Sonne ein wenig unterschätzt. Als wir gestern angekommen sind, wehte ein frischer Pazifikwind durch die Stadt. Vor allem abends bzw. im Schatten brauchte man ein Jacke... so haben wir dann heute morgen auch mal vorsichtshalber unsere Jacken mitgenommen! Und jetzt haben wir eine knallrote Nase, Stirn und gerötete Arme!
Wir sind heute den
Vielmehr haben wir den Tag genossen, in dem wir am Strand entlang spaziert sind. Eine große Strandpromenade ist schon ausgebaut. Nur leider fehlen irgendwie die Restaurants. Es gibt einen kilometerlangen Strand, mit nicht einem einzigen Restaurant oder einer Hot-Dog-Bude. Das fällt einem selbstverständlich dann auf,
Letztendlich hatten wir einen sehr schönen Tag, mit der Feststellung, dass es reicht, einen Tag hier zu verbringen. Eine Woche Urlaub wäre schon ein wenig sehr langweilig - und vor allem teuer! An die chilenischen Preise haben wir uns immer noch nicht so richtig gewöhnt.
Abends planten wir dann unsere Weiterreise. Zur Auswahl standen ein Flug oder eine 8h-Busfahrt. Da der Flug erst um 20 Uhr losgehen würde, haben wir uns für die Küstenfahrt Richtung Süden am Vormittag entschieden. So siehen wir noch ein wenig mehr von Berge und Meer. Die Nacht in Antofagsta ist auch schon reserviert. So haben wir nochmal einen schönen Abend an der Pazifikküste mit köstlichen Fischen und Muscheln, bevor es nach San Pedro de Atacama auf 2500 Meter Höhe geht!




