Von Iquique nach Antofagasta
Nachdem wir Iquique mit dem Bus verlassen haben, sind wir nach einer 6 Std. Fahrt in Antofagasta angekommen. Hier mussten wir leider eine Übernachtung einplanen, da an dem Abend kein Bus mehr nach San Pedro de Atacama weiterfuhr. Am Busterminal am Rande der zweitgrößten chilenischen Stadt angekommen, mussten wir erstmal die örtlichen Gegebenheiten in Sachen Transport verstehen. Es gibt öffentliche Busse, wussten aber nicht, mit welcher Nummer wir in die Stadt kamen. Desweiteren gibt es Collectivos: dies sind normale Taxis mit einem grossen Schild auf dem Dach, mit einer Nummer und in welche Richtung sie fahren. Da kann man Zu- und Aussteigen für wenig Geld. Nur dazu, muss man leider ebenfalls die genaue Nummer kennen. Nach mehreren Anläufen, sind wir dann in ein Taxi gesprungen, welches uns wenigstens in die Nähe unserer Unterkunft gebracht hat. Diese Unterkunft war dann die erste große Herausfoderung für Steven. In Deutschland hätte es bestimmt keinen halben Stern verdient. Denn das Vermieten von 8 qm Zimmern ist bei uns bestimmt verboten! Und hier merkte man wieder das Preisgefüge in Chile - für diese einfachste Unterkunft bezahlten wir dennoch € 23,- pro Nacht OHNE Frühstück.
Zugleich begannen wir mit der Erkundung von Antofagasta und haben sofort festgestellt, dass man diesen Ort nicht braucht. Dreckig, versifft, komische bratzige Menschen und einfach nur unsymphatisch. Wir konnten nicht verstehen, wie man eine Stadt am Meer so zubauen kann, dass es nicht möglich ist, direkt ans Meer zu kommen! Auf unserer Suche nach dem Meer, der nicht vorhandenen Strandpromenade und den nicht existierenden netten Fischokalen, trafen wir auf eine Shopping Mall. Diese Mall konnte locker mit einer in den USA mithalten! Jegliche bekannten FastFoodKetten waren vertreten, genauso wie die Adidas Performance Stores etc... Also nichts mit Strandromantik und frischem Fisch! Schade!




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